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27.06.2017 13:32

s’Innviertel wird zur Radbühne


INNVIERTEL. Am Mittwoch, 5. Juli ist Altheim das Ziel der dritten Etappe der diesjährigen Österreich Radrundfahrt. Somit kehrt, nach fast 20 Jahren, eine der größten Sportveranstaltungen des Landes ins Innviertel zurück.

Radfahren hat in Altheim eine lange Tradition. Von 1988 bis 2007 fand mit dem Altheimer-Radkriterium, welches von der Familie Hirschl und dem örtlichen Radsportclub, den „Radfreunden Altheim“, ausgetragen wurde, das schnellste Radrennen des Landes statt. „Ich kann mich gut daran erinnern. Da das Rennen immer unter der Woche stattfand, waren jedes Jahr zahlreiche Top-Athleten mit von der Partie“, meint der Altheimer Laci Vorich, welcher mehr als 100 Rennen für die Union Braunau absolviert hat und heute noch mit 78 Jahren viele Kilometer am Rennrad abspult.

Auch heuer dürfen sich die Radsportfans im Innviertel auf viele Top-Teams und deren Fahrer freuen. „Wir sind sehr stolz, dass die Radrundfahrt im Innviertel Halt macht. Von diesem Ereignis wird die gesamte Region profitieren“, informiert Gerald Hartl, Geschäftsführer des Tourismusverbandes s’Innviertel. Dass der Radtross in Altheim die Ziellinie überquert, ist eher einem Zufall geschuldet, denn eigentlich war Freilassing in Bayern als Etappenziel eingeplant gewesen.

„Nachdem Freilassing als Zielort wegfiel, kamen wir ins Spiel. Es war zwar etwas kurzfristig, aber wir wollten dieses Ereignis unbedingt durchführen“, so Hartl, welcher zusammen mit seinem Team insgesamt 500 Personen in den Hotels und Gasthöfen der Region unterbringen durfte. „Durch die gute Kooperation mit den regionalen Betrieben konnten wir diese Hürde erfolgreich bewältigen“, berichtet Hartl.

Drei Bergwertungen

Bevor der Tross zum ersten Mal gegen 16 Uhr nach Altheim kommt, werden die Athleten noch einige Gemeinden im Innviertel passieren. „Das erste Highlight ist die Bergwertung zwischen Geboltskirchen und Eberschwang am Plateau – Nähe Ski-Lift. Hier erwarten wir die Fahrer zwischen 14.30 und 14.50 Uhr“, so Hartl. Weiters müssen die Radfahrer noch in der Ortschaft Schnaidt sowie in Maria Schmolln eine Bergwertung passieren.

Gelegenheit für Gemeinden

Das Radevent ist nicht nur für die Radsportfans eine Gelegenheit, ihre Idole vor Ort zu sehen, sondern bietet auch den Gemeinden eine Möglichkeit, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. „Das Rennen wird als Zusammenfassung auf ORF sowie auf ORF+ gezeigt. Die Gemeinden dürfen selbstverständlich entlang der Strecke Werbung machen“, berichtet Hartl. Auch bittet der Geschäftsführer alle Innviertler, Vereine und Organisationen, sich in den Ortschaften zu positionieren und die Radfahrer anzufeuern.

Zeitplan und weitere Informationen Genaue Details, wann die Radfahrer in den jeweiligen Ortschaften erwartet werden, sowie weitere Informationen über die Österreichische Radrund­fahrt findet man im Internet unter www.oesterreich-rundfahrt.at.